Achtung Verwechslungsgefahr!

Kennen Sie Alternativen zur Online-Bewerbung? Häufig kommt es vor, dass Bewerber die Begrifflichkeiten ‚Online-Bewerbung‘ und ‚E-Mail-Bewerbung‘ durcheinander bringen. Dabei handelt es sich um zwei, zwar digitale, aber nicht identische Arten der Bewerbung, bei denen es jeweils unterschiedliche Dinge zu beachten gibt.

So stellen Unternehmen ihren Bewerbern für Online-Bewerbungen standardisierte Formulare für Anschreiben, Lebenslauf sowie Bewerbungsfoto auf ihrer jeweiligen Website zur Verfügung. Die dort eingegebenen Daten werden daraufhin mit Hilfe einer Software verarbeitet. Auf diese Weise versuchen Unternehmen die Flut eingehender Bewerbungen und die Auswahl geeigneter Kandidaten besser zu bewältigen und die für sie richtigen Informationen herauszufiltern.

Bei einer E-Mail-Bewerbung gibt es keine vorgefertigte Maske, in die Sie Ihre Daten eingeben können. Stattdessen bewerben Sie sich, indem Sie alle Unterlagen und Dokumente, die Sie auch in eine konventionelle Bewerbungsmappe hineinlegen würden, per E-Mail versenden. Diese werden dann in eine digitale Form gebracht und einfach als Anhang in Form einer PDF-Datei in eine Mail eingefügt.

E-Mail- oder Online-Bewerbung … Das ist hier die Frage!

Der Trend geht seit Jahren eindeutig zur Online-Bewerbung. Eine beträchtliche Mehrheit von bereits drei Vierteln aller Unternehmen bevorzugt diese Art der digitalisierten Bewerbung auf ihre Stellenangebote. Viele Arbeitgeber bestehen mittlerweile sogar auf Online-Bewerbungen und nehmen herkömmliche Bewerbungsmappen aus Papier (und sogar E-Mail-Bewerbungen) gar nicht mehr an!

Über den Sinn solcher Entwicklungen lässt sich streiten. Für Sie jedoch bedeutet das im Normalfall: Wenn ein Unternehmen eine Online-Bewerbung bevorzugt, sollten Sie diesem Wunsch unbedingt nachkommen. Halten Sie sich immer vor Augen, dass wenn ein Unternehmen ein softwaregeschütztes Auswahlverfahren anwendet, jede anderweitig eingehende Bewerbung manuell bearbeitet werden muss. Das bedeutet, dass jedes Mal ein Mitarbeiter des Unternehmens seine eigentliche Arbeit niederlegen muss, um sich die Mühe zu machen, die Daten Ihrer Bewerbungsunterlagen in die Bewerber-Datenbank einzugeben. Da wird es schnell sehr unwahrscheinlich die freie Stelle zu ergattern, wenn eine ausreichende Zahl guter Kandidaten das Online-Formular nach den Vorstellungen des Unternehmens ausgefüllt hat!

Falls Sie sich bei Online-Bewerbungen nur geringe Chancen für Ihre Karriere ausrechnen, weil Sie das Gefühl haben nicht in das vorgegebene Raster zu passen, dann gibt es ein paar Dinge, die Sie tun können, um vielleicht doch an Ihr Ziel zu gelangen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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Über den Autor

Stefan Gerth

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