Vor allem bei kreativen Berufen vom Journalisten bis zum Grafikdesigner oder Architekten wünschen sich Arbeitgeber öfter Arbeitsproben.

Achtung bei Arbeitsproben:

  • Wer auf die Idee kommt, anderer Leute Werke als seine zum besten zu geben, wird irgendwann damit auffliegen – der Arbeitsvertrag ist dann nichtig.
  • Vorsicht ist auch geboten, wenn mehrere Personen beteiligt waren. Denn hier müssen Sie genau aufführen, was allein auf Ihre Kappe geht.
  • Beachten Sie auch, dass Sie sich strafbar machen können, wenn Sie mit Ihren Arbeiten Betriebsgeheimnisse verraten, zum Beispiel nicht zum Patent angemeldete Erfindungen!

Sind Ihre Arbeitsproben kleiner als DIN A4, kopieren Sie sie auf DIN-A4-Papier. Sind Sie deutlich größer oder lassen sich aus anderen Gründen schlecht versenden, kündigen Sie in Ihrem Anschreiben an, welche Arbeitsproben Sie bei einem Vorstellungsgespräch gerne mitbringen und legen Sie Fotos bei.

Tipp: Machen Sie dem Personaler aus dem Unternehmen eine ungewöhnliche oder ungewöhnlich gute Arbeitsprobe durch eine knappe Beschreibung schmackhaft. Oder senden Sie ein Foto mit, das viel verspricht, aber nicht zu viel verrät. Vielleicht trägt die Neugierde dazu bei, dass man Sie zu einem Vorstellungsgespräch für den Job einlädt!

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Über den Autor

Stefan Gerth

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