Sie fragen sich, ob sich Ihr Bewerbungsfoto als Abzug oder Ausdruck besser auf der Bewerbung macht und somit zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch führt? Dann lesen Sie weiter, um alle wichtigen Informationen rund um Ihr Bewerbungsfoto zu erhalten und sich Hilfe bei der Entscheidung, ob Sie das Bewerbungsfoto als Abzug oder Ausdruck erstellen sollen, zu holen!

Tipp: Im Normalfall rechnet ein Personaler mit Ihrem Bewerbungsfoto auf Ihrem Lebenslauf. Dort wird das Bild in der rechten oberen Ecke des Papiers angebracht. In Fällen, in denen ein Deckblatt vom Bewerber verwendet wird, kann das Bewerbungsfoto auch auf diesem platziert werden. Auf dem Deckblatt jedoch ist die genaue Position des Bildes nicht festgeschrieben und kann somit nach individuellem Belieben rechts- bzw. linksündig, oder zentriert präsentiert werden.

Doch wie soll das Bild auf die Bewerbung? – Bewerbungsfoto als Abzug oder Ausdruck

Diese Antwort lässt sich leider nicht pauschalisieren, denn es gibt zahlreiche Faktoren, die einen Einfluss auf diese Entscheidung haben. So ist zu empfehlen sich im Wesentlichen zwei Fragen zu stellen: Was will das Unternehmen? Und wie kann ich diese Anforderungen erfüllen?

Allgemein gilt: Je konservativer ein Unternehmen ist, desto eher ist zu einem »echten« Foto zu raten. Zwar kann ein originaler Fotoabzug nur empfohlen werden, da sich damit erst einmal nicht viel falsch machen lässt, jedoch spricht auch nichts gegen einen perfekten (!) Ausdruck auf hochwertigem Fotopapier. Achten Sie darauf den Ausdruck Ihres Fotos so sorgfältig wie nur möglich mit einem Skalpell oder Cutter vom Rest des Blattes zu lösen.

VORSICHT beim Aufkleben!

Einige Stolperfallen lassen sich weder mit den eigenen Ausdrucken des Fotos noch mit professionellen Fotoabzügen vom Fotografen umgehen. Beim Anbringen des Fotos auf die Bewerbung ist daher äußerste Vorsicht geboten.

Es ist entscheidend für einen professionellen Gesamteindruck, dass Sie bei Ihrer Bewerbung auch auf die noch so unwichtig erscheinenden Details achten, denn genau da trennt sich die Spreu vom Weizen. Und Personaler wissen ganz genau, wie sie besonders gut aussieben. Um in keins der typischen Bewerbungsfoto-Fettnäpfchen zu treten, vermeiden Sie unbedingt die folgenden drei No-Go’s auf dem Weg zum angestrebten Job.

Die größten Sünden beim Anbringen des Bewerbungsfotos sind:

*schiefes Aufkleben
*sichtbare Klebespuren
*welliges Papier

Alle diese vermeidbaren Fauxpas vermitteln nicht nur einen schlampigen und unorganisierten Eindruck, sie repräsentieren außerdem einige der k.o.-Kriterien eines Personalers.

Zum Befestigen des Bildes eignen sich am besten ein paar Tropfen Fixogum, da Sie diese bei einem versehentlich schief aufgeklebten Foto leicht wieder abrubbeln können. Haben Sie gerade kein Fixogum zur Hand, sind auch Alleskleber, Klebestifte oder Klebepunkte gut geeignet. Papierkleber dagegen führt häufig dazu, dass das Papier schrumpelig oder wellig wird. Dies wirkt, neben der Verwendung von Büroklammern, Tackernadeln und Fotoecken, unakzeptabel und unprofessionell.

Alternativ können Sie Ihr Bewerbungsfoto auch mit einem hochwertigen (!) Farbdrucker auf gutem (!) Papier auszudrucken. Nehmen Sie dazu, statt eines selbst erstellten Scans, eine Bilddatei von Ihrem Fotografen. Auf diese Weise können Sie eine professionellere Qualität erzielen und vermeiden Schatten oder Pixel dort, wo sie nicht hingehören. Erstellen Sie im Zweifelsfall in einem Copyshop ein paar Dutzend hochwertiger Ausdrucke, auf welche Sie später mit Ihrem Tintenstrahler die Beschriftung aufdrucken.


Weitere Tipps:

Denken Sie immer daran Ihr Bewerbungsfoto auf der Rückseite mit Ihrem Namen zu versehen! Häufig werden ebenfalls die Anschrift oder Telefonnummer eines Bewerbers auf der Rückseite seines Bildes vermerkt. Somit kann eine Zuordnung des Fotos zu den zugehörigen Bewerbungsunterlagen unproblematisch von Statten gehen, sollte sich eines der Bilder einmal lösen. Wichtig ist an dieser Stelle, dass ein Stift verwendet wird, welcher in keinem Fall durch das Bild durchdrückt. Am besten eignen sich zu diesem Zweck wischfeste Filzstifte wie z.B. CD-Marker oder Folienstifte.

Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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