Wollen Sie mehrere Spalten erzeugen, wie es im tabellarischen Lebenslauf verlangt ist, haben Sie zwei Möglichkeiten, damit es sauber aussieht: Arbeiten mit Tabulatoren und das Anlegen einer Tabelle. (Die Funktion Spalten von Word ist für diese Zwecke ungeeignet.)

Möglichkeit 1, Tabulatoren

Links oben auf Ihrer Tastatur finden Sie die Tabulatortaste, die mit zwei Pfeilen und zwei senkrechten Strichen (auf Mac-Tastaturen nur ein Pfeil plus Strich) beschriftet ist. Sobald Sie diese Taste drücken, »springt« der Cursor an die nächste definierte Stelle. Word wählt dazu vordefinierte Standardschritte (Standardtabstopps). Viel besser ist es jedoch, wenn Sie die Tabstopps selbst bestimmen. Ist das geschehen, drücken Sie nur noch einmal die Tabulatortaste. Daraufhin springt der Cursor an die gewünschten Stelle und Sie schreiben dort weiter. Auch wenn sich später noch etwas am Text ändert, kann nun nichts mehr verrutschen – was mit Standardtabstopps häufig passiert, ohne dass man es bemerkt!

Wichtig: Sie müssen zuerst den gewünschten Textbereich auswählen, auf den sich die jeweiligen Tabstopps beziehen sollen – sonst haben Sie alle Eingaben vergeblich gemacht!

Möglichkeit 2, Tabelle

Legen Sie eine zweispaltige Tabelle in Word an. Lassen Sie sich dabei nicht von den vielen Einstellmöglichkeiten verwirren. Auch im Nachhinein können Sie noch alles in Ihrem Lebenslauf beliebig verändern, z. B. die Breite der Spalten durch einfaches Ziehen an den senkrechten Linien. Auch ob Sie überhaupt am Ende Linien sehen wollen und in welcher Stärke, legen Sie später fest. (Verwenden Sie eher feine oder keine Linien, zu starke Linien wirken wie »Trauerränder«.)

In den so erzeugten Feldern bewegen Sie sich am schnellsten mit den vier Pfeiltasten Ihrer Tastatur. Sie können natürlich auch einfach hineinklicken. Eine weitergehende Erläuterung der Arbeit mit Tabellen würde hier – ohne Ihre Programmversion zu kennen – den Rahmen sprengen. Wenn Sie nach einer halben Stunde Ausprobieren und Internet-Recherche noch Probleme haben, verwenden Sie stattdessen lieber Tabulatoren.

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Über den Autor

Stefan Gerth

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