Auch wenn der Wehrdienst oder das Freiwillige Soziale Jahr in Afrika nichts mit Ihrer zukünftigen Arbeit als Bürokaufmann gemeinsam hat, sollten Sie diese immer in Ihrer Bewerbung erwähnen. Ansonsten entstehen Lücken in Ihrem Lebenslauf, die sich nicht positiv auf die Möglichkeit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch auswirken werden.

Wehr- oder Zivildienst

Haben Sie während der Zeit im Wehr- oder Zivildienst einen bestimmten Dienstgrad erreicht, der etwas über Ihren Ehrgeiz aussagt, nennen Sie ihn auch in Ihrem Lebenslauf; andernfalls interessiert das in der Regel nicht. Allerdings war nicht jeder bei der Bundeswehr – vermeiden Sie daher Fachvokabular oder übersetzen Sie es.

Wenn Sie als Zivildienstleistender tätig waren oder ein Freiwilliges Soziales Jahr abgeleistet haben, sollten Sie die Organisation und Ihre Tätigkeit nennen. Auch die Durchführung eines Freiwilligen Ökologischen Jahres, währenddessen man sich größtenteils für die Umwelt einsetzt, können Sie in Ihrem Lebenslauf erwähnen. Bei Kriegsdienstverweigerung behalten Sie die Gründe besser für sich, da Sie die Einstellung des Personalers dazu nicht kennen.

Sonstige Qualifikationen

Konnten Sie während dieser Zeit etwas für Ihre berufliche oder sonstige Qualifikation tun, benennen Sie die Art der Weiterbildung. Dabei ist es natürlich vom Vorteil, wenn die Kenntnisse, die Sie während Ihrer Weiterbildung erworben haben, auf die ausgeschriebene Stelle passen. Es kommt aber immer gut an, wenn man sich frühzeitig als ehrgeizig und zielgerichtet zeigt und mehr tut als die anderen.

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Über den Autor

Stefan Gerth

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