Das Deckblatt der Bewerbung – ist es nun gut oder schlecht, störend oder hilfreich? An dieser Stelle gehen die Meinungen der Personaler auseinander. Die einen verdrehen die Augen, die anderen finden eine Bewerbung ohne Deckblatt unvollständig. Wieder andere haben ihren Bewerbungsprozess komplett auf Online-Bewerbungen umgestellt und benötigen daher gar keins.

Um einen „runden“ Eindruck zu erzeugen, wird den Bewerbungsunterlagen häufig ein Deckblatt beigefügt. Dieses ist noch vor dem Lebenslauf, dem Motivationsschreiben und sämtlichen Anlagen zu finden. Nur das Anschreiben, welches den direkten Einstieg in die Bewerbungsunterlagen ermöglicht, wird den restlichen Dokumenten aufgelegt.

Was beinhaltet das Deckblatt der Bewerbung?

Da es bei einem Deckblatt in erster Linie um das Erzeugen von Übersichtlichkeit und Struktur geht, sollte auch der Inhalt diese Ziele wiederspiegeln. Eine optisch hervorgehobene Überschrift ist wesentlicher Bestandteil des Deckblattes. An dieser Stelle ist es Geschmackssache, ob die angestrebte Position einen Teil der Überschrift darstellt. Eine weitere Möglichkeit ist, nach einer schlichten Headline den zukünftigen Arbeitgeber und die Jobbezeichnung einzeln auf dem Deckblatt aufzuführen. Sind diese Informationen im oberen Drittel der Deckseite untergebracht, ist es eine Frage des Designs, ob das Bewerbungsfoto links-, oder rechtsbündig oder zentriert positioniert wird. Im unteren Drittel des Deckblattes werden die Kontaktdaten des Bewerbers, sowie eine Inhaltsangabe über die Bestandteile der Bewerbungsunterlagen platziert.

Um zu entscheiden, ob ein Deckblatt verwendet werden sollte oder nicht, ist es ratsam die Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abzuwiegen, denn das Deckblatt der Bewerbung ist optional.

Vor- und Nachteile des Deckblatts in der Bewerbung

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Übersicht – Durch das Deckblatt soll dem Personaler auf einen Blick und ohne großen Zeitaufwand vermittelt werden, worum es sich bei den vorliegenden Dokumenten handelt und welche Person sich für welche Position im Unternehmen bewirbt. Wiederholungsgefahr – Achten Sie darauf, dass Sie die Informationen, die auf dem Deckblatt verarbeitet wurden, nicht erneut in den weiteren Bewerbungsunterlagen auflisten. Auch Ihr Bewerbungsfoto sollten Sie nicht ein zweites Mal im Lebenslauf einbinden, wenn es bereits auf Ihrem Deckblatt zu finden ist.
Platzersparnis – Dadurch, dass Basisinformationen und Bilder auf den eigentlichen Bewerbungsdokumenten wegfallen, da sie das Deckblatt füllen, ist mehr Platz für relevante Informationen. Bei Bewerbern mit einer sehr umfangreichen Vita kann ein Deckblatt die Bewerbungsunterlagen noch langatmiger machen und die Bewerbung unnötig aufbauschen.
Struktur – Durch ein einheitliches Layout und eine aufgeräumte Gestaltung des Deckblattes, kann ein übersichtliches Cover der ganzen Bewerbung Struktur verleihen. Somit kann es dem Personaler das Leben erleichtern. Bei Berufseinsteigern und Bewerbern mit einer eher kurzen Vita kann das Deckblatt bei falscher Strukturierung zu viele Informationen vorwegnehmen, die evtl. für das Füllen des Lebenslaufes benötigt würden.
Aufmerksamkeit – Das Deckblatt der Bewerbung bietet jedem Bewerber die Chance, sich durch individuelle visuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu präsentieren. Damit prägt das Deckblatt den ersten Eindruck beim Unternehmen. Die Gestaltung des Deckblattes stellt für den Bewerber einen Mehraufwand dar, welcher Zeit und Arbeit erfordert. Stiftet das Beifügen eines Deckblattes jedoch einen nennenswerten Nutzen, kann sich der Aufwand durchaus lohnen.

Tipp: Ein Deckblatt sollten Sie immer dann in Ihrer Bewerbung verwenden, wenn es Ihnen einen Mehrwert bringt. Entscheiden Sie, welche Vor- oder Nachteile für Sie persönlich überwiegen. Legen Sie bei der Gestaltung des Deckblattes den Fokus auf eine sorgfältige und stimmige Anordnung. Denn ein Deckblatt sollte eine Bewerbung immer aufwerten!

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Lesen Sie hier, wie vollständige Bewerbungsunterlagen aufgebaut sind >>

Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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