Wenn Sie für Ihre E-Mail-Bewerbung über Ihren Webbrowser (z. B. Firefox, Internet Explorer oder Safari) ein kostenloses E-Mail-Konto nutzen, etwa über gmx, web.de oder Googles Gmail, wird in der Regel Werbung angehängt – im besten Falle etwas wie »Internet, Telefon und Entertainment für nur 19,99 EUR/Monat!«, im schlechteren zum Beispiel für Gewinnspiele. Das macht sich natürlich nicht sonderlich gut bei einer Bewerbung bei einem seriösen Unternehmen – vor allem da Sie beim Absenden nicht einmal sehen, was da beim Empfänger erscheint! Unter Umständen erscheint Ihre Bewerbung dadurch sogar unseriös oder bleibt im Spamfilter hängen.

Was nun?

Wenn Sie keinen eigenen Rechner mit Internet-Anschluss besitzen und von einem Internet-Café oder Ihrer Stadtbibliothek aus Ihre Bewerbungen versenden, müssen Sie das in Kauf nehmen. Mittlerweile sind diese Dienste auch derart verbreitet, dass Ihre E-Mail wegen solch‘ einer Werbung sicher nicht benachteiligt behandelt wird.

Vorsicht: Wenn Sie vom Rechner eines Freundes aus arbeiten und einfach dessen E-Mail-Programm nutzen, erscheint der Name Ihres Freundes als Absender Ihrer E-Mail-Bewerbung. Fragen Sie ihn daher, ob er Ihnen ein eigenes Konto einrichten kann!

Mit eigenem Rechner und Internet-Anschluss verwenden Sie am besten ein E-Mail-Programm wie Outlook, Thunderbird oder Apple Mail. Damit arbeiten Sie deutlich komfortabler und sicherer als über Ihren Webbrowser. Die E-Mail-Adresse dazu erhalten Sie von Ihrem Internet-Provider.

Wenn das Einrichten Ihres E-Mail-Kontos nicht auf Anhieb funktioniert, kommt man bei der Fehlersuche als Laie schnell an seine Grenzen. Auch wenn das alles für Sie ein böhmisches Dorf ist, lassen Sie sich doch beim Einrichten Ihres E-Mail-Kontos helfen und die Grundfunktionen des E-Mail-Programms erklären. Selbst wenn Sie dafür ein paar Euro investieren oder ein Essen springen lassen müssen: Es lohnt sich.

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