Welche Standardfloskeln Sie vermeiden sollten

Fehlende Berufserfahrung in der Bewerbung darstellen ist nicht immer einfach. Betonen Sie lediglich, dass Sie sich schnell  einarbeiten könnten, wie wissbegierig und zielstrebig Sie sind, kann damit zunächst kein Arbeitgeber etwas anfangen – Sozialkompetenzen aufzählen kann jeder Bewerber.

Eine fehlende Berufsfahrung darstellen anhand von Standardfloskeln ist somit doppelt negativ. Sätze, die Sie diesbezüglich in Ihrem Anschreiben vermeiden sollten, sind beispielsweise, dass Sie …

  • …sich jederzeit kurzfristig einarbeiten könnten
  • …sich absolut sicher sind, die fehlenden Anforderungen auszugleichen
  • …die nötige Lerngeschwindigkeit mitbringen
  • …fehlende Erfahrung durch ein hohes Maß an Motivation ausgleichen

Liefern Sie Beweise gegen eine fehlende Berufserfahrung

Sozialkompetenzen haben ist gut, Sie zu beweisen ist besser! Zählen Sie in Ihrer Bewerbung nicht nur ein paar gut passende Kompetenzen auf, sondern belegen Sie klar, wann oder womit Sie die angegebenen Fähigkeiten bewiesen haben, um fehlende Berufserfahrung auszugleichen. Gerade in der Ausbildung oder im Studium hatten Sie doch sicherlich Gelegenheiten dazu.

Im Anschreiben

Sie haben sich bestimmt schon einmal in einer Situation wiedergefunden, in der Sie viel Organisationstalent oder Verantwortungsbewusstsein benötigt haben. Nennen Sie in Ihrem Anschreiben solche Situationen und drücken Sie hiermit Ihre Kompetenzen und Ihre Motivation für den Job aus. Das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, kann mehr mit konkreten Erfolgsgeschichten anfangen als mit einer bedeutungslosen Aufzählung bestimmter Eigenschaften. Liefern Sie dem Personaler Beweise, warum gerade Sie der richtige Bewerber für den Job sind.

Im Lebenslauf

Auch Ihren Lebenslauf sollten Sie dementsprechend anpassen. Pauschal vorgefertigte Muster sind hier weniger geeignet. Mit diesen können Sie sicherlich nicht speziell auf das jeweilige Unternehmen eingehen, bei dem Sie sich bewerben. Ein Personaler merkt schnell, ob Sie sich mit seinem Unternehmen auseinandergesetzt oder ihm doch eine Standardbewerbung zugesandt haben. Auch in Ihrem Lebenslauf sollten Sie deshalb angemessene Akzente setzten. Betonen Sie die für die Stelle besonders relevanten Erfahrungen und Qualifikationen. Nennen Sie in Ihrem Lebenslauf also nicht an erster Stelle das Schülerpraktikum aus der achten Klasse beim Kindergarten um die Ecke. Dieses sollten Sie nur dann besonders hervorheben, wenn es in Bezug zu der angestrebten Stelle steht und Sie hier prägende Erfahrungen sammeln konnten.

Kleinere Jobs und Tätigkeiten, die wenig über Ihre Eignung für den jeweiligen Job aussagen, können Sie zudem ganz aus Ihrem Lebenslauf streichen. Blähen Sie diesen nicht unnötig auf, indem Sie selbst die Tätigkeit als Zeitungsausträger ausführlich beschreiben. Dieser hat im Idealfall nur wenig mit Ihrer bisherigen Karriere zu tun.

Tipp: Fragen Sie sich stets, warum Sie sich für das Unternehmen und die Stelle interessieren: Warum streben Sie genau in diesem Bereich eine Anstellung an? Was hat Ihr Interesse an dieser Branche geweckt? So können Sie sich auch perfekt auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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