In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Formulierungen zur Motivation Sie in Ihrem Anschreiben vermeiden sollten. Wenn Sie sich für das Motivationsschreiben bzw. die dritte Seite in der Bewerbung interessieren, kann Ihnen der Beitrag „Das Motivationsschreiben“ weiter helfen.

Die typischen Floskeln in der Bewerbung

Die eigene Motivation auszudrücken ist ein wichtiger Teil des Anschreibens und somit nicht unbedeutend an der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch beteiligt. Personaler stellen hier oft die eine wichtige Frage nach der Motivation: „Warum bewerben Sie sich gerade auf diese Stelle/ in diesem Unternehmen?“. Welche Antworten würden Ihnen hier spontan in den Sinn kommen? Etwa Phrasen und Floskeln wie:

  • »Es wäre für mich eine besondere Herausforderung«
  • »Diese Aufgabe reizt mich (sehr)«
  • »Ich stelle mir … besonders interessant vor«
  • »In diesem Bereich würde ich mich gerne einmal versuchen«

Den meisten Bewerbern fallen diese Antworten ein. Von solchen häufigen und überstrapazierten Formulierungen zur Motivation sollten Sie Abstand halten. Sie wirken für Personaler oft langweilig und unglaubwürdig.

Tipp: Vermeiden Sie das Wort »Herausforderung« in Ihrem Anschreiben! Es interessiert den Personaler nicht, ob Sie eine Herausforderung suchen. Und der Arbeitgeber möchte Ihnen später auch nicht gespannt dabei zusehen, ob Sie die Herausforderung meistern – oder eben nicht!

Umgehen Sie auf der anderen Seite auch phrasenhafte Erklärungen und vollmundige Versprechen der Art, dass Sie

  • »sich voll und ganz mit der Firmenphilosophie identifizieren können« und »Ihre Zukunft dort sehen«
  • »sich mit Haut und Haar der Aufgabe verschreiben wollen, das Unternehmen an der Spitze zu halten«
  • »all Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zum Wohle des Unternehmens einbringen wollen«

Diese häufig zu lesenden Absichtserklärungen im Bewerbungsschreiben sind sicher gut gemeint, aber zu dick aufgetragen und gleichzeitig nichtssagend.

Tipps für bessere Formulierungen zur Motivation

Beschreiben Sie Ihre Motivation also nicht mit Floskeln und Phrasen, sondern mit einfachen Fakten. Diese Tipps helfen Ihnen dabei und erhöhen so Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch:

  • Formulieren Sie, was Ihre Ziele sind, wohin Sie gehen möchten und was Sie sich von der Stelle erhoffen.
  • Signalisieren Sie im Hinblick auf die konkreten Aufgaben, dass Sie zupacken und die Erwartungen des Unternehmens erfüllen wollen. Beten Sie hierfür allerdings nicht einfach Ihren Lebenslauf herunter. Das Anschreiben soll überzeugen und keine ausformulierte Aneinanderreihung der eigenen Lebensabschnitte sein.
  • Belegen Sie Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten anhand von Beispielen, die für den Job relevant sind.

Sie sind ideal qualifiziert für den Job und möchten das Unternehmen von Ihren besonderen Fähigkeiten und Kenntnissen überzeugen? Wie es Ihnen im Anschreiben gelingt, den Arbeitgeber durch Formulierungen zur Motivation von Ihrer fachlichen Qualifikation zu überzeugen, erfahren Sie hier.

Wissen Sie trotzdem nicht, was Sie schreiben sollen? Schneller zur Stelle hat Ihnen ein paar Profitipps gegen Schreibblockaden zusammengestellt.

Wie sie Ihre Motivation glaubhaft vermitteln und Ihre gesamte Bewerbung überzeugend gestalten können, verraten Ihnen Die Bewerbungsscheiber.

 

Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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2 Kommentare

  • vielen dank für die vielen hinweise, was man nicht schreiben soll. können sie bitte ein oder zwei konkrete formulierungsbeispiele schreiben, was besser klingt. gerne für den sekretariats- office-bereich. ich habe sonst immer gern das mit der herausforderung genommen.

    danke, babydoll

    • Hallo Babydoll,

      schauen Sie einfach bei uns unter dem Beitrag Gründe für einen Jobwechsel.

      Viele Grüße
      Wolfgang Bergfeld