Warum Sie Ihr Bewerbungsfoto nicht selber machen sollten

Wie finden Sie den richtigen Fotografen für das Bewerbungsfoto? Sie als Bewerber sollten, wenn Sie Ihren Bewerbungsunterlagen ein Bild von Ihnen beifügen, stets daran denken, dass der Personaler, der Ihre Bewerbung bearbeitet, Sie womöglich das erste Mal sieht.

Ihr Bild, gepaart mit dem Inhalt und der Gestaltung Ihrer Bewerbungsmappe mit Anschreiben und Lebenslauf ist der erste und vorerst auch der einzige Eindruck, den das Unternehmen von Ihnen erhält. Dieser sollte demnach so positiv wie nur möglich ausfallen, damit Sie sich am Ende des Bewerbungsprozesses über Ihren neue Karriere freuen können.

Um Ihnen dabei zu helfen, gibt es ausgebildete Fotografen, die Sie vor peinlichen Selbstporträts als Bewerbungsfoto bewahren. Denn auch wenn Sie, Ihrer Freunde oder Familienmitglieder eine hochqualitative Kamera besitzen, kann das die Leistung eines professionellen Fotografen nicht ersetzen.

Das liegt vor allem an…

❶ …der kunstvollen Lichtsetzung mit großen Scheinwerfern und Reflektoren

❷ …wählbaren einfarbigen Hintergründen (die sich nachträglich am PC beliebig einfärben lassen)

❸ …der Regie des Fotografen: Wie stark Sie den Kopf neigen müssen, welcher Gesichtsausdruck von Vorteil ist, usw.

❹ …seinem aktuellen Fachwissen, seiner Erfahrung sowie seinem geschulten Blick.

Die Suche nach dem richtigen Fotografen für das Bewerbungsfoto

Optimal ist es immer, wenn Sie auf Erfahrungswerte zurückgreifen können, die andere Kunden bereits mit einem Fotografen gesammelt haben. Kann Ihnen ein Freund oder Kollege durch persönliche Erfahrungen einen Fotografen für das Bewerbungsfoto empfehlen, oder gar von einem abraten, können Sie von diesem Wissen profitieren. Denn dass ein Fotograf keine guten Bewerbungsfotos machen kann, müssen Sie nicht erst persönlich testen. Alternativ können Sie natürlich auch in einem Empfehlungsportal wie Qype nach bewerteten Fotografen und Fotostudios in Ihrer Umgebung suchen, oder einen Blick in das Branchenbuch Ihrer Stadt werfen. Eine weitere Alternative bieten Infoseiten, welche Ihnen gezielt die Fotografen in Ihrer Nähe vorstellen.

Ob mit oder ohne Empfehlung: Nehmen Sie nicht den erstbesten Bewerbungsfotografen. Die Chemie zwischen Ihnen und dem Fotografen muss stimmen, denn das Wichtigste ist, dass Sie sich bei Ihrem Fototermin wohlfühlen. Besuchen Sie, wenn Sie sich unsicher sind, ruhig mehrere Fotografen und Fotostudios und machen sich erst einmal mit der Umgebung und den Menschen am Set vertraut.

Was einen guten Fotografen für das Bewerbungsfoto ausmacht

  • Sehen Sie sich die Fotos im Schaufenster genau an: Gefallen sie Ihnen? Sind sie modern und ansprechend? Passt das zu Ihrem Stil und zur angestrebten Stelle?
  • Schildern Sie dem Fotografen unverbindlich Ihr Anliegen. Einen guten Fotografen können Sie teilweise bereits daran erkennen, dass er Sie nach der Position, für die Sie sich bewerben, fragt und Ihnen professionelle Tipps zur Vorbereitung (Kleidung, Frisur, Schminke etc.) gibt. Das ist zwar noch keine Garantie für das perfekte Foto, ist aber definitiv ein Pluspunkt, der auch Ihnen hilft.
  • Nimmt er sich für Sie ausreichend Zeit? Weiß er und sagt er Ihnen, was heutzutage in Ihrem beruflichen Bereich gut ankommt und was nicht?
  • Erkundigen Sie sich von Anfang an nach den Preisen, damit es hinterher keine unangenehmen Überraschungen gibt: Die Preisspannen sind erheblich. Fragen Sie auch, was der Fotograf Ihnen für Folgeabzüge berechnet und vergleichen Sie die Angebote verschiedener Fotografen.
  • Wie viele Aufnahmen erstellt er zur Auswahl? Bedenken Sie, dass eine größere Anzahl an Aufnahmen auch eine größere Chance auf Ihr optimales Bewerbungsfoto birgt.
  • Stellt der Fotograf Ihnen nach dem Fototermin eine CD mit allen Aufnahmen in Bildschirmqualität zur Verfügung, damit Sie zusammen mit Freunden oder Familie die geeigneten bestimmen können?
Tipp: Kosten für Bewerbungsfotos können Sie als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Eine Erstattung der Kosten durch die Arbeitsagentur/ARGE sollten Sie unbedingt vorab klären.

 

Über den Autor

Stefan Gerth

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