Genau wie Frisur, Make-up, Schmuck oder Ihr Gesichtsausdruck, sagt auch Ihre Kleidung auf dem Bewerbungsfoto eine Menge über Sie aus. Besonders, wenn ein Personaler nichts weiter als ein einziges Bewerbungsfoto von Ihnen hat, um sich ein Bild von Ihnen machen zu können, kommt es auf jedes Detail an. Aus diesem Grund ist die richtige Wahl des Outfits das A und O für Ihr perfektes Bewerbungsfoto.

Die Farbe

Farben und Muster Ihrer Kleidung auf dem Bewerbungsfoto sollten möglichst dezent gewählt werden. Das hat nicht etwa den Grund, sie auf dem Foto langweilig wirken zu lassen. Ganz im Gegenteil, es soll Sie interessanter machen. Da es nämlich in der Bewerbung um Sie geht und nicht um Ihren rot-weiß-gepunkteten Blazer, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass auf Ihrem Bewerbungsfoto nichts unnötig von Ihrem Gesicht ablenkt.

Scheuen Sie sich nicht davor, sich bei einem Typberater oder in einem Bekleidungsgeschäft beraten zu lassen. Auch die Mitarbeiter in Modekaufhäusern haben einen Blick dafür welche Farben für Ihren Haar- und Hauttyp vorteilhaft sind und welche nicht. Das hat keineswegs etwas mit übertriebener Eitelkeit zu tun, denn die Farbwahl kann spontane Sympathien oder Antipathien beim Betrachter auslösen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich für den Termin beim Fotografen gleich mehrere Oberteile mitzunehmen. Besonders wenn Sie noch unsicher sind, kann es helfen den Fotografen mitentscheiden zu lassen.

Passform und Qualität

Obwohl auch die Farbe Ihrer Kleidung eine maßgebliche Auswirkung auf die Wahrnehmung des Betrachters hat, ist es doch die Passform und der Schnitt Ihres Outfits, auf den Sie besonderen Wert legen sollten.

Für Frauen bedeutet das hauptsächlich: Achten Sie darauf einen Ausschnitt zu wählen, der keine zu gewagten Einblicke ermöglicht. Klar, Sie müssen keinen Rollkragenpullover zu Ihrem Fototermin tragen, achten Sie jedoch trotzdem darauf, dass Ihr Oberteil Ihren gesamten Busen bedeckt um keinen unseriösen oder billigen Eindruck zu erwecken.

Für Männer heißt das normalerweise: Hemd (nicht T-Shirt!), Jackett und Krawatte. In den Bereichen Handwerk und EDV genügt in der Regel gepflegte legere Kleidung (»Casual Wear«). Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen: Es kommt auf den Arbeitgeber an. In einem größeren Unternehmen haben Sie im Business-Outfit immer die besten Karten! Auch wenn Sie später einen Overall bei der Arbeit tragen, im Anzug machen Sie definitiv einen besseren Eindruck. Das wichtigste jedoch ist, dass Sie sich am Tag Ihres Fototermins in der Kleidung auf dem Bewerbungsfotowohl fühlen. Auch wenn Sie sich also etwas schicker anziehen, sollten Sie sich nicht verkleidet vorkommen.

Neben der richtigen Passform spielt selbstverständlich auch die Qualität eine wichtige Rolle. Achten Sie unbedingt darauf, dass sich keine kleinen Löcher, aufgeraute Stellen oder ausgeblichene Ränder an Ihrer Kleidung auf dem Bewerbungsfoto befinden. Der Vorteil der guten Fotoqualität könnte dann nämlich sehr schnell zum Nachteil werden.

Der Gesamteindruck der Kleidung auf dem Bewerbungsfoto

Im Grunde genommen wird auf einem Bewerbungsfoto nur der „obere“ Bereich Ihres Körpers abgelichtet. Das bedeutet, dass die meisten Bilder Sie nur von der Hüfte oder Taille aufwärts zeigen. Dennoch gibt es auch Bewerbungsfotos, auf denen der Bewerber im Sitzen oder gar Stehen abgelichtet wird und Teile der Hose oder des Rockes sichtbar werden. Nehmen Sie sich daher am besten ein komplettes, sorgfältig aufeinander abgestimmtes Outfit zu Ihrem Fototermin mit. So haben Sie die Sicherheit, jede Pose, die Ihnen der Fotograf vorschlägt, ausprobieren zu können und sind in Ihren Freiheiten nicht eingeschränkt.

Verschiedene Stellen, verschiedene Fotos?

Gibt es unterschiedliche Arten von Stellen, auf die Sie sich bewerben? Oder sind sich die Stellen zwar ähnlich, aber die Unternehmen dafür umso verschiedener? In solchen Fällen ist die Verwendung unterschiedlicher Bilder mit unterschiedlicher Kleidung durchaus zu empfehlen. Ein Unternehmen sucht auch immer den Bewerber, der am besten zum Unternehmen passt. Erklären Sie also am besten dem Fotografen, worum es Ihnen geht: Dass Sie gerne mehrere Bilder für unterschiedliche Stellen oder Unternehmen benötigen. So können Sie beispielsweise ein Bild erstellen lassen, auf dem Sie besonders freundlich und aufgeschlossen lächeln, und eines, auf welchem Sie betont seriös und ernst wirken.

Tipps von Bewerbungs-Experten: Ziehen Sie bei Ihrem Vorstellungsgespräch möglichst etwas anderes an als auf Ihrem Bewerbungsfoto.

Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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