Wenn Sie sich für eine bestimmte Position mithilfe einer Online-Bewerbung bewerben und dafür ein anderer Bewerber genommen wird, verbleiben Ihre Daten oft beim Unternehmen. So könnte es sein, dass man Sie für eine spätere Stellenbesetzung berücksichtigt. Vielfach suchen große Unternehmen erst einmal in ihren Datenbeständen nach Kandidaten, ohne für eine neue Stelle ein Stellenangebot aufzugeben. Aus diesem Grund kommt es auch häufig vor, dass Sie erst einige Wochen nach Ihrer Bewerbung eine Absage erhalten. Oftmals werden gar keine Rückmeldungen versendet und die Unternehmen behalten Ihre Unterlagen, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt auf diese zurückgreifen können.

Lesen Sie die Nutzungsbedingungen

Was genau mit Ihren Daten geschieht, wenn Sie sich online beworben haben, erfahren Sie in den Nutzungsbedingungen oder in der Datenschutzerklärung des Unternehmens. Eventuell werden Ihre Daten auch an Dritte weitergegeben, etwa an ein anderes Unternehmen innerhalb desselben Konzernverbundes. Recherchieren Sie, wer da so alles zugehört und ob Sie das wirklich wollen! Andernfalls fordern Sie das Unternehmen ausdrücklich dazu auf, Ihre Daten nicht (oder nicht an ein bestimmtes verbundenes Unternehmen) weiterzugeben.

Manchmal bietet Ihnen das Unternehmen auch an, Ihre Daten zu löschen. Darauf können Sie jederzeit mithilfe einer kurzen E-Mail eingehen, sodass Ihre Bewerbungsunterlagen und Kontaktinformationen unwiderruflich eliminiert werden. Denken Sie allerdings daran, dass das Unternehmen dann im Fall einer freigewordenen Stelle nicht mehr auf Ihre Daten zurückgreifen kann.

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Über den Autor

Stefan Gerth

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