Die Online-Bewerbung ist immer mehr auf dem Vormarsch. Vor allem bei etwas größeren Unternehmen besteht die Möglichkeit, ein Online-Bewerbungsformular auszufüllen. Da sich die Formulare schnell in Datenbanken einpflegen lassen, erleichtern Sie vor allem dem Personaler die Arbeit mit unzähligen Bewerbungen. Um unter all den Bewerbern herauszustechen, sollten an dieser Stelle die sogenannten Freitextfelder optimal genutzt werden.

Schlüsselbegriffe machen den Unterschied

Für frei auszufüllende Felder bei Bewerbungsformularen wie »Besondere Kenntnisse«, »Bemerkungen«, »Sonstiges« oder »Motivationsschreiben« wählen Sie gängige Begriffe und Formulierungen. Spicken Sie sie soweit möglich mit Schlüsselbegriffen wie »Führungserfahrung« und »Automobilbranche«, statt zu schreiben: »Ich war Chef eines kleinen Teams« oder »Ich liebe Autos und strebe mehr Verantwortung an« – welcher Personaler sollte in all den Bewerbungsformularen nach einer solchen Formulierung suchen?!

Das freie Textfeld als Anschreiben

Oft finden Sie ein großes Feld für einen Freitext, der dem Anschreiben in einer Bewerbungsmappe entsprechen soll. Wenn Sie hier dieselbe Sorgfalt und Höflichkeit erkennen lassen wie bei einer klassischen Bewerbung, heben Sie sich von den meisten Mitbewerbern bei dem zukünftigen Arbeitgeber positiv ab. Viele Bewerber fangen online an, zu schludern. Ist Sorgfalt und Fehlerfreiheit nicht Ihre große Stärke, holen Sie sich doch einen pingeligen Bekannten zu Hilfe!

Auch an dieser Stelle gilt wie immer: Verwenden Sie keine vorgefertigten Muster! Liest der Personaler dieselben Sätze, die er bereits ein paar Mal gelesen hat, wird er keinen Kontakt mit Ihnen aufnehmen und Sie erst recht zu keinem Vorstellungsgespräch einladen. Musterformulierungen sind nie gut für die Karriere.

»Was wollen Sie uns weiter mitteilen?«

Auf anderen Online-Formularen gibt es nur ein oder mehrere kleine Freitextfelder für Zusatzinformationen. Da steht dann zum Beispiel »Was wollen Sie uns weiter mitteilen?« oder »Warum interessieren Sie sich für unser Unternehmen?« Widmen Sie auch diesen Feldern Ihre Zeit und Aufmerksamkeit. So werden Sie angenehm auffallen!

Um bei einem Systemfehler nicht alles umsonst getippt zu haben, empfiehlt es sich, die Texte in Ihrer Textverarbeitung vorzuschreiben und dann per Copy & Paste in die Felder einzufügen. Aber Vorsicht: Freitextfelder lassen oft nur eine gewisse Zeichenanzahl zu. Schreiben Sie daher nicht zu viel vor, sonst werden nach dem Einfügen am Ende wichtige Informationen abgeschnitten. Je nach Programmierung der Seite bemerken Sie das nicht einmal! Nehmen Sie daher in jedem Fall das Wichtigste an den Anfang.

Tipp: Haben Sie im Freifeld noch Platz, tippen Sie eine Reihe von Schlüsselwörtern ein, unter denen der Personaler Sie finden könnte.

Zum Schluss

Auch wenn Sie nach dem Ausfüllen eines solchen Formulars nur zu gerne auf »Absenden« klicken würden, um sich möglichst rasch zu bewerben: Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit und überprüfen Sie alle Ihre Eingaben noch einmal. Oft können Sie sich eine Vorschau erstellen lassen und ausdrucken, um Fehler besser aufzuspüren.

Was Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Foto und Zeugnisse) angeht: Bei Online-Formularen ist es oft (im Gegensatz zu E-Mail-Bewerbungen) nicht vorgesehen, dass Sie eine PDF-Datei hochladen, die Ihre gesamten Bewerbungsunterlagen enthält. Stattdessen müssen Sie alle Dateien getrennt hochladen, damit das Unternehmen sie in die Datenbank integrieren kann.

*****

Lesen Sie hier, welche 10 Fehler Sie bei Ihrer Online-Bewerbung vermeiden sollten >>

Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Chancen bei Online-Bewerbungen erhöhen >>

Lesen Sie hier, wie Sie vorgehen, wenn Sie kein Idealkandidat sind >>

Lesen Sie hier alle Artikel zum Thema Online-Bewerbung >>

Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

Kommentar hinterlassen

*