Online angebotene Stellen werden in Jobbörsen gebündelt und mit zahlreichen Funktionen durchsuchbar gemacht. Es gibt allein in Deutschland über 1.000 Jobbörsen. Für den Anfänger kann es frustrierend sein, sich da zurechtzufinden:

  • Die Angebote für Jobs überschneiden sich oft stark.
  • Zum Teil erschweren längst veraltete Stellenangebote die Übersicht.
  • Bei manchen Börsen tummeln sich viel zu viele unseriöse Arbeitgeber mit ihren Stellenanzeigen.
  • Oder man bekommt ständig Zeitarbeitsjobs und Angebote von Headhuntern angezeigt, ohne sie ausschließen zu können.

Hinsichtlich der Suche unterscheiden sich die Jobbörsen stark darin,

a) wie genau man sie durchsuchen kann
b) wie gut die Ergebnisse zu den Suchanfragen passen.

Leider bleibt es Ihnen als Bewerber nicht erspart, sich die besten Börsen für Ihren Bereich selbst zu suchen und zu erschließen. Daher sollten Sie für den Anfang am besten systematisch die Suchergebnisse bei identischen Eingaben (soweit möglich) vergleichen.

Welche Online Jobbörsen gibt es?

Derzeit gehören zu den bekanntesten Börsen Stepstone, Monster und Gigajob – für die meisten Stellensuchenden sozusagen Pflichtprogramm. Weiterhin dürfte auch die Jobbörse der Arbeitsagentur hinreichend bekannt sein. Den ansonsten üblichen Service, sich aktuelle Angebote per E-Mail schicken zu lassen, bietet die Seite leider nicht – nach Registrierung ist es aber immerhin möglich, Suchanfragen zu speichern.

Im Gegensatz dazu kann man sogenannte Meta-Jobbörsen benutzen, die gleichzeitig eine Vielzahl von Jobbörsen abfragen. Beispiele dafür sind: JobWorld, cesar oder auch jobkralle. Da die Suchmasken bei jeder Jobbörse anders sind und sich die Meta-Jobbörsen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beschränken müssen, bringt die Suche bei manueller Abfrage einzelner Jobbörsen mehr Treffer zutage.

Suchen Sie einen Ausbildungsplatz oder Stellen, die speziell für Menschen ab 40 oder 50 angeboten werden oder sich ausschließlich an Studenten, Hochschulabsolventen und Akademiker, Fach- und Führungskräfte, Kreative oder IT-Experten richten? Dann sollten Sie (zusätzlich) Spezialjobbörsen wie academics.de oder experteer.de nach Stellenanzeigen durchforsten. Dabei wendet sich speziell StudentJob, mit Angeboten zu Nebenjobs, Ferienjobs, Praktika und Karrierestarts, an Studenten. Eine große Auswahl weiterer Spezial-Jobbörsen hat Crosswater zusammengestellt, sortierbar zum Beispiel nach Branchen. Außerdem bietet die Seite jobboersenverzeichnis jede Menge kommentierter Links.

Tipp: Viele kleinere Börsen enthalten vergleichsweise wenige und häufig veraltete Angebote. Aber mit einiger Ausdauer finden Sie hier Stellen, die in den großen Börsen nicht verzeichnet sind – und das bedeutet deutlich weniger Mitbewerber!

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Über den Autor

Stefan Gerth

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