Lohnt sich die Stellensuche auf Unternehmens-Websites? Ja, denn Stellenausschreibungen kosten in der Tageszeitung, aber auch in renommierten Internet-Jobbörsen viel Geld. Eine eigene Website hat das Unternehmen in der Regel ohnehin – warum sollte es freie Stellen nicht direkt dort anbieten, sofern interessante Kandidaten sie dort finden und sich darauf bewerben?

Die Unternehmensseiten und die dort angebotenen Stellen werden mit zum Teil sehr ausgeklügelten Methoden von Jobsuchmaschinen durchforstet. Es kommt auf Branche und Unternehmensgröße an, ob und mit welcher Verzögerung diese Angebote bei den Jobsuchmaschinen auftauchen. Daher können Sie mit konzentrierter Energie und Ausdauer in Ihrem Bereich besser und schneller sein!

Listen und Lesezeichen

Machen Sie sich über die für Sie infrage kommenden Unternehmen aus Ihrer Region kundig. Erstellen Sie eine möglichst lückenlose Liste. Und dann rufen Sie die Internetseiten dieser Unternehmen auf. Meist gibt es dort eine Unterseite namens »Jobs«, »Freie Stellen«, »Karriere« oder ähnlich. Wenn Sie dort eine interessante Stelle entdecken, können Sie Ihre Bewerbung verfassen und diese samt Anschreiben, Lebenslauf und Foto versenden. Wenn ein Unternehmen keine passenden Stellen anbietet, haben Sie oftmals die Möglichkeit, eine Initiativbewerbung zu verschicken. Nehmen Sie auch dieses Angebot in Anspruch.

Erstellen Sie sich von all diesen Seiten Lesezeichen (Bookmarks), sodass Sie ohne großen Aufwand zum Beispiel alle drei Tage dort nachsehen können, ob sich etwas getan hat. Bei großen und Lieblings-Unternehmen lohnt sich eventuell auch ein täglicher Besuch. Somit ist die Chance, einer der ersten Bewerber zu sein, größer. Meist lassen sich Änderungen dieser Seiten auch über einen RSS-Feed abonnieren, den Sie mit Ihrem Browser oder E-Mail-Programm lesen.

Suchen Sie auch in regelmäßigen Abständen die Angebote von Personalvermittlungen für Ihren Bereich auf. Entsprechende Websites finden Sie, indem Sie nach »Personalvermittlung [Ihre Wunschposition]« googeln.

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Über den Autor

Stefan Gerth

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