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Im zweiten Teil der Tipps für gute Textgestaltung geht es um Überschriften, Hervorhebungen im Text und die Ausrichtung von Zeilen und Absätzen.

Überschriften

Es genügt völlig, wenn Sie Überschriften erkennbar größer machen als die Grundschrift (zum Beispiel 14, 18 oder 22 Punkt), den Schriftschnitt fett wählen und mit einer Leerzeile Abstand zum folgenden Text einfügen.

GROSSBUCHSTABEN sind schwerer zu lesen und gelten heute nicht mehr nur in E-Mails als »Schreien«. Spielereien wie Unterstreichung, Umriss, Schatten, Rahmen, Farbe oder gar eine Kombination davon wirken in einer Bewerbung verspielt und dilettantisch.

Wählen Sie für Überschriften in Lebenslauf, Profil und anderen Übersichten keine andere Schriftart, also etwa eine Times statt einer Arial.

Hervorhebungen

Ein typographischer Grundsatz lautet: Um etwas hervorzuheben, verändert man ein Detail.

Ist Ihnen ein Begriff im Text besonders wichtig, möchten Sie also den Leser mit der Nase darauf stoßen, dann machen Sie ihn fett oder kursiv – und nichts anderes. Seien Sie sehr sparsam mit Fettungen, sonst erreichen Sie nur Unübersichtlichkeit!

Unterstreichen Sie nichts. Diese Art der Hervorhebung ist altmodisch und wirkt eher aufdringlich. In E-Mails und online erwartet man bei Unterstreichungen hingegen grundsätzlich einen Link.

Ausrichtung

Wählen Sie statt Blocksatz eine linksbündige Ausrichtung. Blocksatz in einer Bewerbung sieht nicht etwa professioneller aus, wie viele glauben, im Gegenteil. Zudem wirkt er statisch, langweilig, konservativ – diesen Eindruck wollen Sie normalerweise nicht erwecken.

Dadurch vermeiden Sie auch das Entstehen hässlicher Löcher in einzelnen Zeilen, zudem ist linksbündiger Text besser zu lesen.

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Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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