Vielen Bewerbern erscheint eine E-Mail-Bewerbung als erste Wahl. Es ist zwar schneller und billiger, als klassische Bewerbungsmappen zu versenden, aber auch bequemer, als das Online-Formular eines Arbeitgebers auszufüllen.

Nachteile der E-Mail-Bewerbung

Personalern graut teilweise regelrecht vor den Unmengen an E-Mail-Bewerbungen, die sie bearbeiten müssen. Denn diese kommen in so unterschiedlicher und oft dilettantischer Form an, dass sie viel Zeit kosten und schwer weiterzuverarbeiten sind. Häufig gibt es Probleme, die Anhänge zu öffnen oder zuzuordnen, ganz abgesehen von der Gefahr, sich mit einem eingefangenen Virus oder Trojaner das ganze System lahmzulegen. Damit Ihre Bewerbung nicht direkt in den Papierkorb des Empfängers wandert, sollten Sie immer auf die Anforderungen des Unternehmens achten.

Senden Sie Ihre Bewerbung auf keinen Fall per E-Mail, wenn in der Stellenausschreibung

  • ausdrücklich steht, dass der Postweg bevorzugt wird
  • nach der Aufforderung »Senden Sie Ihre Unterlagen an …« eine Postadresse folgt
  • keine E-Mail-Adresse angegeben ist
  • ausdrücklich auf ein Online-Bewerberformular verwiesen wird.

All das sind eindeutige Zeichen dafür, dass ein Unternehmen keine Bewerbung per E-Mail wünscht. Respektieren Sie diesen Wunsch, um sich nicht unbeliebt zu machen – auch wenn die E-Mail-Adresse leicht herauszubekommen ist.

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Über den Autor

Stefan Gerth

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