Damit Ihr Lebenslauf möglichst übersichtlich und möglichst schnell zu erfassen ist, sind ein paar grundlegende Formalitäten zu beachten.

Der richtige Titel

Selbst in Bewerbungsmappen mit Schwerpunkt auf Kreativität ist eine Überschrift wie »Das Leben und Wirken der Hanna B.« eindeutig fehl am Platz. Ein solches Blatt würde gar nicht als Lebenslauf identifiziert, sondern für eine (bei vielen Personalern sehr unbeliebte) »dritte Seite« gehalten.

Ein Lebenslauf wird schlicht mit »Lebenslauf« betitelt. Das steht linksbündig drüber, rechts klebt das Foto (ein Deckblatt ist in der Regel unnötig!). Die Oberkante des Fotos liegt am besten mit der Schriftoberkante auf einer Linie. Der rechte Rand schließt mit der rechten Kante des Gesamttextes ab. So sieht es ordentlich aus, so wird es erwartet und so ist es für den Personaler am übersichtlichsten. Davon abweichen sollten Sie daher nur mit gutem Grund. Am besten wirkt es zudem, wenn Sie auf Ihrem Bewerbungsfoto eher etwas nach links gewandt sind, also »in die Seite hineinsehen«.

Angabe von Daten

Bei den Daten reichen Monat und Jahr aus. Wenn Sie die rein numerische Schreibweise in Ihrem Lebenslauf verwenden (»03/08–01/10«), kommen Sie nicht so leicht mit dem Platz in Bedrängnis. Manchmal finden Sie in Bewerbungsratgebern den Tipp, kleinere Lücken zu kaschieren, indem Sie in die vordere Spalte nur Jahreszahlen aufnehmen. Davon ist unbedingt abzuraten, denn es macht misstrauisch. Spätestens wenn im Lebenslauf »1997–1998« steht, im zugehörigen Zeugnis hingegen, dass Sie nur von Oktober 1997 bis März 1998 dort waren, fühlt sich der Personaler zu Recht veräppelt.

Formatierung im Lebenslauf

@unsplash.com – pexels

Eine Ausnahme gibt es: wenn Sie eine bestimmte Anzahl von Monaten oder Jahren an Berufserfahrung nachweisen müssen. Dann sind zusätzlich die Tage anzugeben, damit deutlich wird, dass der entsprechende Zeitraum vollständig ist.

Im Gegensatz zu englischsprachigen Ländern wird ein Lebenslauf bei uns meist nach wie vor mit Ort und aktuellem Datum versehen und mit Vor- und Nachnamen unterschrieben. Das ist zwar nicht mehr zwingend, viele Personaler empfinden das jedoch als besseren Stil.

Bilden Sie im folgenden Text zusammengehörige Blöcke und trennen Sie sie durch Überschriften und Leerzeilen oder Absatzabstände so voneinander, dass deutlich wird, zu welcher beruflichen Station eine bestimmte Information gehört.

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Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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