Das übliche Format von Bewerbungsfotos liegt heute etwa zwischen 4 cm × 6 cm und 8 cm × 8 cm. Ein kleineres Format (übliches Passfoto: 3,5 cm × 4,5 cm) könnte einen zu selbstunsicheren Eindruck erwecken, ein größeres Bild dagegen Selbstvertrauen – oder auch Eitelkeit und Selbstverliebtheit. Ist bei Ihrer Branche und Position das Aussehen wichtig, spricht das für ein größeres Foto.

Das altbekannte Hochformat mit seinem Seitenverhältnis von etwa 3:4 ist in Ordnung, wirkt mittlerweile jedoch eher konventionell und brav. Diesen Eindruck können Sie abmildern, wenn Sie für Ihre Bewerbung Fotos ohne weißen Rand wählen. Interessanter sind quadratische und Panorama- bzw. Quer-Formate (4:3). Sie müssen entscheiden, was für Ihre Position angemessen ist oder eventuell zu eitel wirken könnte.

 

Ausschnitt und Anschnitt:

Früher sah man auf Bewerbungsfotos den Kopf bis hin zur Schulter (Porträtfoto). In konservativen Unternehmen wird das immer noch bevorzugt. Ansonsten geht man heute mehr ins Detail und zeigt fast nur noch Gesicht, eventuell sogar mit angeschnittenem Haarschopf, weil es als »dynamischer« gilt. Das ist Geschmackssache; gehen Sie aber tendenziell mit dem Zeitgeist, um nicht altbacken oder altmodisch zu wirken. Beim 4:3-Format ist ein Anschnitt ein Muss, damit man genug von Ihrem Gesicht sieht.

 

Blickrichtung auf Bewerbungsfotos:

Allgemein wirkt auf einer Abbildung ein Blick nach links eher in die Vergangenheit gerichtet, einer nach rechts eher wie in die Zukunft gerichtet. Diese Wirkung ist umso stärker, je mehr Ihr Gesicht im Profil erscheint. Andererseits sollte ein Foto immer »in die Seite hineinsehen«. Kleben Sie also Ihr Foto wie üblich rechts oben auf den Lebenslauf, sollten Sie darauf eher ein wenig nach links gewandt sein. Schließlich ist noch zu bedenken, ob Sie eine Schokoladenseite haben. Was tun? Ihr Fotograf sollte Sie dazu beraten können.

 

Farbe oder Schwarzweiß?

Mit Schwarzweiß können Sie heute als Arbeiter und Angestellter eher auffallen, bei Führungskräften ist es üblicher. Schwarzweiß wirkt nüchterner, ernster, eleganter, dezenter als Farbe. Manche Gesichter kommen auf Fotos mit oder ohne Farbe einfach besser rüber, probieren Sie es aus! Der Fotograf soll es Ihnen am Rechner zeigen und Sie beraten.

Genauere Tipps, welche Art von Bewerbungsfoto von Personalern bevorzugt wird, wissen professionelle Bewerbungsschreiber!

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Wir wünschen viel Erfolg beim Vorstellungsgespräch und Ihrer weiteren Karriere!

Über den Autor

Stefan Gerth

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