Legen Sie nicht wahllos alle Zertifikate und Bescheinigungen bei, die Sie haben, selbst wenn Sie noch so stolz darauf sind. Der Personaler ist genervt, wenn er sich durch Papiere wühlen muss, die keinen Bezug zur offenen Stelle haben. Und er zieht den Schluss, dass Sie keine Prioritäten setzen, Wichtiges nicht von Unwichtigem unterscheiden können.

Doch welche Zertifikate und Bescheinigungen sind wirklich wichtig?

Fragen Sie sich bei jedem einzelnen Nachweis:

  • Hat die Weiterbildung für die jeweilige Stelle echte Relevanz? Macht sie Sie interessanter, besser qualifiziert?
  • Auch wenn das Ganze vielleicht ein harter Brocken war: Ist das erlernte Wissen überhaupt noch aktuell?
  • War die Weiterbildung überhaupt lang und umfangreich genug, um sie zu erwähnen?

Beispiel: Sie versuchen, Ihre Kommunikationsstärke mit einem Zertifikat zu belegen, das aus einem Seminar zum Thema »NLP und Kommunikation« stammt. Im Vorstellungsgespräch fragt der Personaler Sie interessiert danach. Nun müssen Sie kleinlaut zugeben, dass es sich bei dem Zertifikat um ein Wochenendseminar handelt, das das Thema gerade einmal angerissen hat.

Tipp: Falls Sie eine besonders umfangreiche Bewerbung verschicken und ein Anlagenverzeichnis beilegen, wird der Personaler es nutzen wollen, damit er zugehörige Dokumente findet. Kontrollieren Sie daher, ob die Reihenfolge Ihrer Zertifikate und Bescheinigungen exakt damit übereinstimmt!

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Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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