Ist eine Kopfzeile / ein Briefkopf in der Bewerbung zu empfehlen?

Ja, vor allem bei einer digitalen Bewerbung kann eine Kopfzeile bzw. ein Briefkopf in der Bewerbung für den zukünftigen Arbeitgeber sehr nützlich sein und ist daher gern gesehen. Denn ein Briefkopf in der Bewerbung, den Sie auf jedem selbst erstellten Dokument wiederholen, macht sie visuell geschlossener und hilft, verstreute Einzelblätter richtig zuzuordnen. Das ist vor allem wichtig bei Bewerbungen per E-Mail oder hochgeladenen Dokumenten. Schon beim Ausdrucken kann es zum Chaos kommen, wenn zum Beispiel mehrere Personaler denselben Drucker verwenden. Anschreiben, Lebenslauf und eventuell Motivationsschreiben sollten daher immer mit einem Briefkopf versehen an Unternehmen verschickt werden.

Was steht in einer Kopfzeile und wie sieht diese aus?

Achten Sie auf eine schlichte, funktionale Textgestaltung: Schreiben Sie zum Beispiel Ihre Kontaktdaten in etwas kleinerer Schrift in eine Zeile, abgetrennt durch mittelstehende Punkte oder senkrechte Striche (die finden Sie in Ihrem Textverarbeitungsprogramm unter Einfügen → Sonderzeichen). Verzichten Sie auf Farben, höchstens ein dunkles Blau oder Grau wäre noch im Rahmen – alles andere sieht schnell billig aus. Im Schriftcharakter wählen Sie einfach dieselbe Schriftart wie im übrigen Bewerbungsschreiben, beispielsweise Arial oder Times New Roman.

Ein mögliches Beispiel eines Briefkopfes sieht etwa so aus:

Kopfzeile im Anschreiben

© schnellerzurstelle.de

Unter Ihre Kontaktdaten setzen Sie eine waagerechte Linie. Die erstellen Sie in Microsoft Word folgendermaßen:

  1. Gehen Sie durch Doppelklick oder Einfügen in die Kopfzeile
  2. Wählen Sie im Menü „Format“
  3. „Rahmen und Schattierungen“ wählen
  4. Wählen Sie nun die Linienart, -farbe und -breite. Als Linienstärke eignet sich 0,5 bis 1 Punkt bzw. 0,2 bis 0,4 mm, als Linienfarbe schwarz oder grau.
  5. Platzieren Sie die Linie und bestätigen Sie mit OK
  6. In OpenOffice bekommen Sie das so hin: Ansicht → Symbolleisten → Zeichnen. Wählen Sie das Liniensymbol, zeichnen Sie die Linie und wählen Sie anschließend Linienstärke und -farbe.
  7. Sollten Sie in Word noch nicht fit sein, machen Sie hier einen Blitzkurs.

Tipp: Erstellen Sie sich ein Word-Dokument inklusive Briefkopf und speichern Sie es als Dokumentvorlage.

Das besondere Etwas im Bewerbungsschreiben

Um herauszustechen und den Personalern gut in Erinnerung zu bleiben, kann es auch durchaus sinnvoll sein, ein Logo oder Signet in den Briefkopf der Bewerbung einzubauen. An dieser Stelle bietet sich zum Beispiel die Kombination der eigenen Intitialien als einfaches Monogramm an. Dennoch sollten Sie auch hier wieder vorsichtig sein. Halten Sie es schlicht und einfach, um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Für ein einzigartiges Bewerbungsdesign können Sie aber auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Übertreiben Sie es nicht…

Wie bereits angedeutet, sollten Sie den Briefkopf in der Bewerbung möglichst schlicht und professionell gestalten. Hierzu genügen Ihre vollständigen Kontaktdaten absolut aus. Geradezu peinlich wirkt es meist, einen Sinnspruch oder ein persönliches Motto in den Briefkopf zu integrieren – damit trifft man nur selten den Geschmack des Empfängers!

Beim Briefkopf in der Bewerbung sollten Sie stets auf eine richtige und visuell ansprechende Formatierung und Textgestaltung achten! Wie die ideale Formatierung Ihrer gesamten Bewerbungsunterlagen gelingt, erfahren Sie hier. Eine optisch ansprechende Textgestaltung gelingt Ihnen mit den richtigen Tipps.

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Über den Autor

Mandy

Mandy ist seit kurzer Zeit im Online-Marketing der webschmiede GmbH tätig.

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